Live-Status · Insel Poel

Status: Lebt — Lage kritisch

Stand 28. April 2026 — Wal liegt in einer Kuhle in der Kirchsee, atmet, geringe Eigenbewegung

Tage seit Erst-Sichtung

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Meter gebaggert

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Video vor Ort

Aktuelle Aufnahmen aus der Kirchsee

Bewegtbild-Material vom Einsatzort auf der Insel Poel.

Rettungs-Barometer

Bagger-Fortschritt im 110-Meter-Graben

0 / 110 m0%

Ziel: Rinne von der Liegekuhle zum Fahrwasser

Quick-Facts
Art
Buckelwal (Megaptera novaeangliae)
Größe
ca. 12,35 m × 3,20 m × 1,60 m
Aktueller Standort
Kuhle in der Kirchsee, Insel Poel
Wassertiefe vor Ort
ca. 2,5 m in der ausgespülten Kuhle
Letzte offizielle Meldungen
  • 28. AprilTagesstand: Lage unverändert kritisch — Bagger-Rinne wird weiter ausgehoben.
  • 23. AprilPrivate Initiative gräbt Rinne zum Fahrwasser — 40 von 110 Metern fertig.
  • 21. AprilSand unter dem Wal wird weggespült, ca. 2,5 m tiefe Kuhle entstanden.
  • 20. AprilWal schwimmt sich kurzzeitig frei, strandet nach ca. 5 km erneut in der Kirchsee.
  • 16. AprilInternationale Helfer (u. a. Whale Sanctuary Project) treffen ein, Bewässerung beginnt.
  • 11. AprilGutachten von DMM und ITAW rät von Lebendbergung ab — Erfolgsaussichten sehr gering.
  • 1. AprilBehörden stellen offizielle Rettungsversuche ein, private Initiative übernimmt.
Lage auf Poel
  • 500-Meter-Sperrzone um den Wal
  • Zugang zur Kirchsee eingeschränkt
  • Schaulustige werden gebeten fernzubleiben
  • Behörden, Polizei und private Initiative vor Ort

Behörden bitten Schaulustige eindringlich, das Gebiet zu meiden, um zusätzlichen Stress für das Tier zu vermeiden.

Chronik

Timmys Reise seit März

Von der ersten Sichtung in der Wismarer Bucht über Netz, Sandbank und Schwimmversuche bis zur aktuellen Lage in der Kirchsee.

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Biologie vs. Rettung

Zwei Lager, eine Frage

Private Initiative will Timmy mit Spezialschute in die Nordsee bringen — Biologen warnen vor Stress und Myopathie. Wir stellen beide Positionen gegenüber.

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Schnelle Antwort

Lebt Timmy noch?

Ja — Stand 28. April 2026 atmet der Buckelwal Timmy weiterhin in einer Kuhle in der Kirchsee vor der Insel Poel. Erstmals gesichtet am 3. März 2026 in Wismar — also seit 0 Tagen in der westlichen Ostsee. Die Prognose ist laut Fachgutachten allerdings sehr schlecht.

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert, sobald Behörden, Meeresbiologen oder die private Rettungsinitiative neue Informationen veröffentlichen.

Häufig gestellte Fragen

Alles Wichtige zum Wal Timmy auf einen Blick

Lebt Timmy noch?

Stand 28. April 2026: Ja — der Buckelwal Timmy liegt weiterhin in einer ausgespülten Kuhle in der Kirchsee vor der Insel Poel, atmet und zeigt geringe Eigenbewegung. Behörden und Experten gehen jedoch laut Gutachten von DMM und ITAW von einer sehr schlechten Prognose aus.

Wo befindet sich Timmy aktuell?

In einer rund 2,5 Meter tiefen, ausgespülten Kuhle in der Kirchsee vor der Insel Poel (Wismarer Bucht, westliche Ostsee). Dort liegt er — mit Unterbrechungen — seit dem 31. März 2026.

Was ist Timmy für ein Wal?

Ein Buckelwal (Megaptera novaeangliae) mit ca. 12,35 m Länge, 3,20 m Breite und 1,60 m Höhe. Buckelwale leben natürlicherweise im Nordatlantik — Strandungen in der Ostsee sind sehr selten.

Wird Timmy gerettet?

Offizielle Rettungsversuche wurden am 1. April 2026 eingestellt. Eine private Initiative um Jens Schulz, finanziert von Walter Gunz und Karin Walter-Mommert, gräbt seitdem eine 110 Meter lange Rinne von der Liegekuhle zum Fahrwasser. Bisher sind 40 Meter ausgehoben. Anschließend soll Timmy mit einem schwimmfähigen Transportträger Richtung Atlantik gebracht werden.

Warum warnen Biologen vor der Rettung?

Ein Gutachten der Stiftung Deutsches Meeresmuseum (DMM) und des ITAW vom 11. April 2026 rät ausdrücklich von einer Lebendbergung ab: verminderte Eigenbewegung, sehr schlechter Hautzustand und hohes Verletzungsrisiko sprächen dagegen. Sea Shepherd kritisiert zudem die fehlende Einbindung wissenschaftlicher Institute in die private Aktion.

Darf man Timmy besuchen?

Nein. Um den Wal gilt eine 500-Meter-Sperrzone. Behörden und Polizei bitten Schaulustige, das Gebiet zu meiden, um das Tier nicht zusätzlich zu belasten.