Aktuelle Aufnahmen aus der Kirchsee
Bewegtbild-Material vom Einsatzort auf der Insel Poel.
Live-Status · Insel Poel
Stand 28. April 2026 — Wal liegt in einer Kuhle in der Kirchsee, atmet, geringe Eigenbewegung
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Bewegtbild-Material vom Einsatzort auf der Insel Poel.
Ziel: Rinne von der Liegekuhle zum Fahrwasser
Behörden bitten Schaulustige eindringlich, das Gebiet zu meiden, um zusätzlichen Stress für das Tier zu vermeiden.
Von der ersten Sichtung in der Wismarer Bucht über Netz, Sandbank und Schwimmversuche bis zur aktuellen Lage in der Kirchsee.
Vollständige Chronik ansehenPrivate Initiative will Timmy mit Spezialschute in die Nordsee bringen — Biologen warnen vor Stress und Myopathie. Wir stellen beide Positionen gegenüber.
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Ja — Stand 28. April 2026 atmet der Buckelwal Timmy weiterhin in einer Kuhle in der Kirchsee vor der Insel Poel. Erstmals gesichtet am 3. März 2026 in Wismar — also seit 0 Tagen in der westlichen Ostsee. Die Prognose ist laut Fachgutachten allerdings sehr schlecht.
Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert, sobald Behörden, Meeresbiologen oder die private Rettungsinitiative neue Informationen veröffentlichen.
Stand 28. April 2026: Ja — der Buckelwal Timmy liegt weiterhin in einer ausgespülten Kuhle in der Kirchsee vor der Insel Poel, atmet und zeigt geringe Eigenbewegung. Behörden und Experten gehen jedoch laut Gutachten von DMM und ITAW von einer sehr schlechten Prognose aus.
In einer rund 2,5 Meter tiefen, ausgespülten Kuhle in der Kirchsee vor der Insel Poel (Wismarer Bucht, westliche Ostsee). Dort liegt er — mit Unterbrechungen — seit dem 31. März 2026.
Ein Buckelwal (Megaptera novaeangliae) mit ca. 12,35 m Länge, 3,20 m Breite und 1,60 m Höhe. Buckelwale leben natürlicherweise im Nordatlantik — Strandungen in der Ostsee sind sehr selten.
Offizielle Rettungsversuche wurden am 1. April 2026 eingestellt. Eine private Initiative um Jens Schulz, finanziert von Walter Gunz und Karin Walter-Mommert, gräbt seitdem eine 110 Meter lange Rinne von der Liegekuhle zum Fahrwasser. Bisher sind 40 Meter ausgehoben. Anschließend soll Timmy mit einem schwimmfähigen Transportträger Richtung Atlantik gebracht werden.
Ein Gutachten der Stiftung Deutsches Meeresmuseum (DMM) und des ITAW vom 11. April 2026 rät ausdrücklich von einer Lebendbergung ab: verminderte Eigenbewegung, sehr schlechter Hautzustand und hohes Verletzungsrisiko sprächen dagegen. Sea Shepherd kritisiert zudem die fehlende Einbindung wissenschaftlicher Institute in die private Aktion.
Nein. Um den Wal gilt eine 500-Meter-Sperrzone. Behörden und Polizei bitten Schaulustige, das Gebiet zu meiden, um das Tier nicht zusätzlich zu belasten.